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Verhütung: Hormonring

 

Der Hormonring (z.B. Nuvaring) besteht aus einem ca. 5 cm großen Kunststoffring, auf dessen Oberfläche Östrogene und Gestagene (ähnlich einer Mikropille) aufgebracht sind. Der Ring wird von der Anwenderin selbst in die Scheide eingeführt und verbleibt dort für 3 Wochen. Danach wird er entfernt und nach einer Pause von einer Woche wird ein neuer Ring eingesetzt.

 

Die Hormonaufnahme erfolgt kontinuierlich über die Scheidenhaut. Auch wenn der Ring im Genitalbereich liegt, wirkt er nicht lokal, sondern die Hormonaufnahme wirkt systemisch im ganzen Körper. Durch die kontinuierliche, gleichmäßige Abgabe der Hormone wird aber im Vergleich zur Mikropille eine geringere Hormonkonzentration im Blut bei gleicher Wirksamkeit benötigt.

 

Informationsfilm des Herstellers (MSD) zum Nuvaring:

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Vor- und Nachteile

Positiv: gleiche Sicherheit wie die Pille bei selteneren Anwendungsfehlern (vergessene Einnahme der Pille), keine Beeinträchtigung der Wirksamkeit bei Erbrechen und Durchfall, teilweise Umgehung des Leberstoffwechsels, niedrige Hormondosis.

 

Negativ: mögliches Fremdkörpergefühl in der Scheide, hormonelle Nebenwirkungen wie bei der Mikropille, eingeschränkte Haltbarkeit (maximal 4 Monate nach Abgabe in der Apotheke).

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Dr. med. Björn Peglow

Ruschestr. 103

10365 Berlin-Lichtenberg

 

Tel.: +49 (0)30 291 04 23

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