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Hormonhaltige Verhütungsmittel

 

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Hormonfreie Verhütungsmethoden

 

Sterilisation

 
     

 


 

Hormonhaltige Verhütungsmittel

Die Pille

Pille1961 wurde in Deutschland die erste Antibabypille zugelassen. Seitdem ist sie ständig weiterentwickelt worden. Vor allem aber konnte ihr Hormongehalt deutlich vermindert und verträglichere Hormonkombinationen gefunden werden, Es gibt 2 Typen der Pille: Kombinationspräparate und Monopräparate.

 

 

 

Kombinationspräparate

Neben Östrogenen enthält die Pille auch Gestagene (Gestagene sind synthetische Hormone, die dem Gelbkörperhormon ähneln).

Diese Hormone verhindern den Eisprung und verändern die Gebärmutterschleimhaut, so dass sich ein Keimbläschen nicht einnisten könnte. Außerdem verfestigen sie die Schleimbarriere im Gebärmutterhals und machen den Spermien damit ein Durchkommen fast unmöglich. Die Kombinationspräparate können in 4 Gruppen eingeteilt werden:

 

Einphasenpräparate: Der Hormongehalt aller Dragees ist gleich.

Zweiphasenpräparate: Der Gestagengehalt in den Dragees ist anfänglich niedriger, erhöht sich aber im Verlauf des Zyklus.

Dreiphasenpräparate: Sie versuchen, sich dem natürlichen Hormonverlauf im Zyklus anzupassen, daher enthalten sie Dragees mit 3 unterschiedlichen Hormonkonzentrationen.

Sequenzpräparate: Auch sie sollen die natürlichen Hormonschwankungen im weiblichen Körper imitieren. Daher enthalten die ersten 6-7 Dragees nur Östrogen. Im weiteren Verlauf ist sowohl Östrogen als auch Gestagen in den Dragees enthalten.

 

Nach 21 oder 22 Tagen wird die Einnahme von Homonen für 6 oder 7 Tage unterbrochen und eine Blutung tritt ein. Bei den meisten Pillenpräparaten istfür diese Zeit eine Einnahmepause vorgesehen. Einige Präparate enthalten für diesen Zeitraum allerdings Dragees ohne Wirkstoff.

 

Monopräparate: Die Minipille enthält nur ein Gestagen. Ihre Hauptwirkung besteht darin, dass sie den Schleim im Gebärmutterhals verfestigt und die Gebärmutterschleimhaut so verändert, dass sich kein Ei einnisten kann. Möglicherweise stört sie zusätzlich die Eireifung und den Eisprung.

 

 

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Implantat

Eine weitere Möglichkeit zur hormonellen Verhütung bietet das Implantat, Implanonein kleines Kunststoff-Stäbchen, das in die Haut eingesetzt wird. Meist geschieht das auf der Innenseite des Oberarms. Das Implantat gibt über eine lange Zeit ein Gestagen ab, d.h. , es wirkt wie die Minipille. 

 

 

 
 

 

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Dreimonatsspritze

SpritzeDie Dreimonatsspritze zählt zu den Hormondepotpräparaten. Durch diese Präparate wird im Gewebe ein Depot angelegt, aus dem über einen längeren Zeitraum ein Gestagen abgegeben wird. Es verfestigt den Zervixschleim, verhindert den Eisprung und beeinflusst den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.

 

 

 
 

 

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Hormonring

Der Hormonring (z.B. Nuvaring) ist ein ca. 5 cm große Ring aus Kunststoff, der mit Hormonen beschichtet ist. In der Scheide werden konstant geringe Mengen der Hormone Östrogen und Gestagen freigesetzt. Dadurch wird der Eisprung verhindert. Das Gestagen macht zudem den Schleim im Gebärmutterhals so zäh, dass Spermien kaum oder gar nicht in die Gebärmutter gelangen.

 

Der Hormonring wird von der Frau selbst in die Scheide eingeführt und nach 21 Tagen wieder entfernt. Es folgt eine siebentägige Pause, in der normalerweise die Monatsblutung erfolgt.
Info (inklusive Anwender-Video der Firma MSD)

 

 

 

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Hormonpflaster

Das Verhütungspflaster (z.B. Evra) ist ein dünnes, beigefarbenes 4,5 x 4,5 cm großes viereckiges Pflaster. Es gibt über die Haut Hormone zur Schwangerschaftsverhütung direkt an den Blutkreislauf ab und umgeht daher Magen und Darm. Die Wirkstoffaufnahme wird deshalb nicht durch Durchfall oder Erbrechen beeinträchtigt. Das Pflaster wird 3 Wochen hintereinander für jeweils 7 Tage geklebt, die vierte Woche ist pflasterfrei.

 

 

 

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Hormonspirale

Die Hormonspirale (Mirena) besteht aus einem Kunststoffzylinder, der ein Gelbkörperhormon enthält. Dieser Hormonzylinder ist an einem elastischen Kunststoff-T fixiert, das für einen sicheren Halt in der Gebärmutter sorgt. Die Hormonspirale wird direkt in die Gebärmutterhöhle eingelegt. Dort werden geringe Mengen des Hormons langsam und gleichmäßig freigesetzt. Die Hormonspirale ist nicht spürbar und gewährt vom ersten Tag an eine sehr hohe empfängnisverhütende Sicherheit, die bis zu 5 Jahre bestehen bleibt.

 

 

 

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Hormonfreie Verhütungsmittel

Barrieremethoden

Barrieremethoden gehören wohl zu den ältesten Verfahren der Empfängnisverhütung überhaupt. Sie werden so genannt, weil sie eine Barriere zwischen der Eizelle und den Samenzellen aufbauen. Dabei ist es das Ziel, die Samenzellen nicht zur Eizelle gelangen zu lassen. Eine derartige Barriere kann chemisch geschaffen werden, z. B. durch Substanzen, die Samenzellen abtöten (Spermizide), oder mechanisch, beispielsweise durch ein Kondom. Oft werden beide Methoden auch kombiniert.

 

 

Kondom

Die erste genaue Beschreibung eines Kondoms (auch Präservativ oder »Pariser« Kondomgenannt) stammt aus dem Jahre 1564. Allem Anschein nach war sein ursprünglicher Zweck nicht die Empfängnisverhütung, sondern der Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Dennoch ist das Kondom eines der ältesten Verhütungsmittel und (derzeit noch) das einzige für den Mann. Im Zeitalter von AIDS hat es wieder an Aktualität gewonnen. Das Kondom ist derzeit das am zweithäufigsten verwendete Verhütungsmittel. Kondome sind aus hauchdünnem elastischem Material, zumeist aus Latex.

 

Wenn Allergien oder Unverträglichkeiten gegen Latex bestehen, kann auf latexfreie Kondome ausgewichen werden. Sie sind allerdings etwas teurer. Wichtig ist die Qualität der Kondome. Es sollten nur solche mit Gütesiegel verwendetwerden, z. B. mit dlf-Siegel (Deutsche Latex Forschung). Vor der ersten Anwendung sollte man sich in einer stillen Stunde mit der Handhabung vertraut machen. Denn obwohl das Prinzip einfach ist - das Kondom wird über das steife Glied gestreift - gibt es doch einige Fehlerquellen. Über internationale Apotheken ist auch ein Kondom für die Frau erhältlich, Es ähnelt einem herkömmlichen Kondom, besitzt aberzwei flexible Ringe: Einer wird in die Scheide in die Nähe der Portio geschoben, der andere bedeckt die Schamlippen und verhindert, dass das Kondom ganz in die Scheide rutscht. Dieses Kondom für die Frau gilt als ziemlich sicher.

 

 

 

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Spermizide

SpermizidSubstanzen, die Samenzellen abtöten können, gibt es z. B. als Gel, als Ovulum (Scheidenzäpfchen) oder als Schaum. Spermizide müssen rechtzeitig - manche davon mindestens 5-10 Minuten - vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt werden. Sie wirken nur für eine begrenzte Zeit. Bei erneutem Geschlechtsverkehr ist eine weitere Dosis erforderlich (unbedingt die jeweiligen Hinweise zur Anwendung beachten!).

 

 

 

 

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Scheidendiaphragma

Das Scheidendiaphragma, auch Scheidenpessar genannt, besteht in erster Linie aus Kappeeiner flexiblen Gummikappe. Damit die Gummikappe auch einigermaßen sicher hält, ist sie von einem Gummiring umgeben, in den eine Feder eingearbeitet ist. Das Diaphragma bildet eine mechanische Barriere, welche die Spermien daran hindert, in die Gebärmutter zu gelangen.

 

Vor dem Einlegen in die Scheide wird das Diaphragma mit einem Spermizid bestrichen. Es liegt dann richtig, wenn sich der hintere Rand im hinteren Scheidengewölbe und der vordere Rand hinter dem Schambein befinden. Der Muttermund muss innerhalb des Gummiringes getastetwerden können. Nach dem Geschlechtsverkehr bleibt das Diaphragma noch für mindestens 6-8 Stunden an Ort und Stelle. Scheidendiaphragmen gibt es in verschiedenen Größen. Welche Größe die geeignete ist, muss durch eine Ärztin/einen Arzt festgestellt werden. Eine einmal gefundene Größe ist allerdings nichtfür alle Zeiten die richtige: Nach radikalen Hungerkuren oder nach Geburten kann sich die benötigte Größe ändern.

 

 

 

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Portiokappe

Die Portiokappe ist eine Plastik- oder Gummikappe, die über die Portio (den Muttermund) gestülpt wird und sich dort festsaugt. Die Portio ist der unterste Teil des Gebärmutterhalses, der in die Scheide hineinragt. Die Wirkung der Portiokappe ist mit der des Diaphragmas vergleichbar, doch ist die Portiokappe wesentlich kleiner.

 

Wie das Diaphragma, so muss auch die Größe der Portiokappe von einer Ärztin/ einem Arzt individuell angepasst werden. Die Einlage der Portiokappe - übrigens mindestens eine halbe Stunde vor dem Geschlechtsverkehr - ist schwieriger als beim Diaphragma, weil sie noch genauer sitzen muss. Die Portiokappe wird vor der Anwendung mit einem Spermizid bestrichen. Ihr Sitz an Ort und Stelle muss mit den Fingern sorgfältig kontrolliert werden. Nach dem Geschlechtsverkehr bleibt sie noch für mindestens 6 Stunden über der Portio. Inzwischen gibt es eine Weiterentwicklung der Portiokappe, eine Verhütungskappe aus Silikon. Ihr unterer Rand ist verdickt, außerdem besitzt sie eine Art Ventil, das den Ansaugeffekt verstärkt. Die Verhütungskappe muss nicht individuell angepasst werden. Sie wird ebenfalls in Kombination mit Spermiziden angewendet und kann bis zu 48 Stunden in der Scheide verbleiben.

 

 

 

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Kupferspirale

SpiraleAuch die Spirale ist ein Verhütungsmittel, das schon eine gewisse Tradition hat. Ihren Namen hat sie von ihrer ehemaligen Form, moderne Spirale sehen allerdings anders aus, eher wie ein »T« oder ein Bäumchen. Häufig werden sie auch als Intrauterinpessar (IUP) oder englisch intrauterine device (IUD) bezeichnet. Der senkrechte Schenkel ist mit Kupferdraht umwickelt. Spiralen gibt es in unterschiedlichen Größen. Welche geeignet ist, kann die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt z. B. durch eine Ultraschalluntersuchung herausfinden.

 

Wie die Spirale wirkt, ist noch nicht genau bekannt. Spiralen setzen Kupfer frei und verändern wohl das Milieu in Gebärmutter und Scheide so, dass Spermien nicht überleben können bzw. nicht zur Befruchtung einer Eizelle fähig sind.

 

Eine Spirale muss von der Ärztin/vom Arzt eingelegt werden. Der günstigste Zeitpunkt dafür ist gegen Ende der Monatsblutung. Da die Wirkung der Spirale nur bei korrekter Lage gewährleistet ist, sollte sie halbjährlich kontrolliert worden. Je nach Modell kann die Spirale bis zu 3 Jahre in der Gebärmutter bleiben.

 

 

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Kupferkette

Die Kupferkette(Gynefix) wirkt als Intrauterinpessar (IUP) wie die Kupferspirale (s.o.). GynefixIm Gegensatz zu den "herkömmlichen" Kupferspriralen besitzt die Kupferkette keinen Plastik-Träger. Der wirksame Kupferanteil wird mittels eines Fadens in der Gebärmuttermuskulatur verankert. Dadurch ist die Kupfer kette lageflexibel und Nebenwirkungen, wie verstärkte und schmerzhafte Regelblutungen sind meistens seltener. Häufig ist jedoch die Einlage etwas unangenehmer.
Info (mit Link zu Anwender-Videos der Firma)

 

 

 

 

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Kupferkettenball

Der Kupferkettenball (IUB) wirkt ebenfalls als Intrauterinpessar (IUP) wie die Kupferspirale (s.o.). GynefixAuf einem ballgeformten Draht sind kleine Kupferkugeln befestig. Durch die Ballform hält der Kupferkettenball in der Gebärmutter, ist jedoch lageflexibeler als eine herkömmliche "Spirale" und Nebenwirkungen, wie verstärkte und schmerzhafte Regelblutungen sind seltener.
Info (mit Link zur Anwender-Seite der Firma)

 

 

 

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Natürliche Methoden

Die natürlichen Methoden zur Familienplanung beruhen darauf, dass sich während des Zyklus im Körper der Frau Veränderungen beobachten und mit einiger Erfahrung auch deuten lassen. So können fruchtbare von unfruchtbaren Tagen unterschieden werden.

 

Die Temperaturmethode

Anhand der morgens direkt nach dem Aufwachen immer an der selben Stelle (im TemperaturMund, im After oder in der Scheide) gemessenen Körpertemperatur werden fruchtbare und unfruchtbare Tage bestimmt: Während der ersten Zyklushälfte liegt die Temperatur relativ niedrig, d. h. etwa um 30,5° - 36,8°C. In der Zyklusmitte steigt die Temperatur innerhalb von 48 Stunden nach dem Eisprung um 0,2° - 0,5°C an. Der Eisprung war 1 -2 Tage vor dem Temperaturanstieg.

 

Der Temperaturonstieg hält durchschnittlich 12 Tage an. Vom 3. Tag nach dem Temperaturanstieg bis zur Menstruation ist nicht mit einer Empfängnis zu rechnen (falls Geschlechtsverkehr nur in dieser Zeit stattfindet, handelt es sich um die strenge Form der Methode). Weniger zuverlässig ist die unfruchtbare Phase in der ersten Zyklushälfte bis 7 Tage vor dem frühesten Temperaturanstieg (Geschlechtsverkehr auch in dieser Zeit = erweiterte Form).

 

 

 

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Symptothermale Methode

Dieses Verfahren zieht zusätzlich zur Aufwachtemperatur auch noch die Veränderungen des Schleims aus dem Gebärmutterhals (=Zervixschleim) heran. Der Schleim während der fruchtbaren Tage ist klar, durchsichtig und meist in größeren Mengen vorhanden. An anderen Tagen ist der Schleim dagegen milchig und cremeartig. Der Umschwung ist oft relativ deutlich. Nach Verschwinden des flüssigen Zervixschleims müssen noch 3 höhere Temperaturwerte abgewartet werden, bevor die sicher unfruchtbare Phase erreicht ist.

 

 

 

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Zykluscomputer

ZykluscomputerMinicomputer, die bei der natürlichen Familienplanung helfen können, stehen in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen zur Verfügung. Es gibt z. B. Modelle, die speichern die morgendliche Aufwachtemperatur und können die Temperaturkurve auch interpretieren. Ein anderes Gerät kann zusätzlich die Schleimbeurteilung und das Ergebnis eines Urintests auf das luteinisierende Hormon in die Auswertung einbeziehen. Ein weiteres Gerät arbeitet ohne Temperaturmessung, nur mit Urinuntersuchungen. Bestimmt wird ein ein Abbauprodukt des Estradiols und das luteinisierende Hormon. Im ersten Anwendungszyklus sind dafür relativ viele Messungen notwendig, die Ergebnisse speichert der Computer. Die Sicherheit dieser Methode wird mit 5% angegeben, d. h. 5 von 100 Frauen, die nur mit dieser Methode ein Jahr lang verhüten, können schwanger werden. Übrigens: Alle Methoden, die auf Messung eines Hormons beruhen, sind für Frauen, die Hormone einnehmen, nicht geeignet. Unsicher sind sie auch in der Zeit direkt vor den Wechseljahren.

 

 

 

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Kalendermethoden

Die bekannteste Kalendermethode ist wohl die Methode nach Ogino. Ogino, ein japanischer Arzt, kam aufgrund seiner Untersuchungen zu der Erkenntnis, dass der Eisprung zwischen dem 16. und dem 12. Tag vor der Menstruation erfolgt. Als Lebensdauer der Spermien veranschlagte er 3 Tage. Folglich, so nahm er an, müsse der fruchtbare Zeitraum zwischen dem 19. und dem 12. Tag vor der nächsten Regelblutung liegen. Wegen der Schwankungen der Zykluslänge forderte er zunächst das Führen eines Menstruationskalenders über ein Jahr. Mit Hilfe einer Formel (erster fruchbarer Tag= kürzester Zyklus minus 18, letzter fruchtbarer Tag = längster Zyklus minus 11 ) sollen dann die fruchtbaren Tage errechnet werden und an diesen Tagen eine Empfängnis durch Enthaltsamkeit verhindert werden. Eine ähnliche Methode entwickelte in den 30er Jahren Hermann Knaus (damals Leiter der Frauenklinik in Prag), deshalb werden Knaus und Ogino oft in einem Atemzug genannt.

 

 

 

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Coitus interruptus

Bei dieser Methode wird kurz vor dem Samenerguss der Geschlechtsverkehr unterbrochen und das Glied aus der Scheide gezogen. Allerdings werden häufig schon vor dem eigentlichen Samenerguss unbemerkt geringe Samenmengen abgegeben. (Sehr unzuverlässige Methode!)

 

 

 

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Sterilisation

Die Sterilisation als endgültige Form der Empfängnisverhütung kommt erst in Frage, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist. Zwar ist eine Sterilisation sowohl beim Mann als auch bei der Frau mit Hilfe der Mikrochirurgie häufig rückgängig zu machen, doch der Aufwand ist groß und das Ergebnis nicht in allen Fällen zufriedenstellend. Die Sterilisation ist also ein Schritt, der reiflich und sorgfältig überlegtwerden sollte.

 

Sterilisation beim Mann

Beim Mann ist eine Sterilisation einfacher als bei der Frau. Sie wird häufig ambulant durchgeführt, d. h. ohne einen längeren Klinikaufenthalt. Unter örtlicher Betäubung wird seitlich rechts und links am Hodensack ein kleiner Schnitt in die Haut gemacht. Danach werden die Samenleiter durchtrennt. Bis zu einem halben Jahr nach der Sterilisation können sich im Samenerguss noch Spermien befinden, so lange ist eine andere Form der Empfängnisverhütung notwendig.

 

 

Steritisation bei der Frau

Bei der Frau ist für die Sterilisation eine Volinarkose erforderlich. Unter bestimmten Voraussetzungen ist der Eingriff auch ambulant möglich, es kann aber durchaus günstiger sein, dafür einen kurzen Aufenthalt im Krankenhaus in Kauf zu nehmen. Durch einen kleinen Schnitt unterhalb des Bauchnabels wird ein Laparoskop (eine Art Röhre, die Einblick in den Bauchraum erlaubt und durch die auch Instrumente passen) in den Bauchraum eingeführt. Die Eileiter werden elektrisch durchtrennt oder mit einem Kunststoff-Clip abgeklemmt.

 

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Quelle (Text und Bilder): "Wissenswertes über Empfängnisverhütung", HEXAL AG

Informationen zu Mirena, Evra, Nuvaring, Gynefix


Dr. med. Björn Peglow

Ruschestr. 103

10365 Berlin-Lichtenberg

 

Tel.: +49 (0)30 291 04 23

Fax: +49 (0)30 290 00 476

Email: info@dr-peglow.de

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